Ein Moskauer Gericht hat einen russischen Staatsbürger zu 23 Jahren Haft wegen Spionage für Polen verurteilt. Laut Urteil hatte der Mann dem Nachbarland Russlands Informationen über fortschrittliche russische Waffen- und Raketensysteme geliefert, die im Krieg in der Ukraine eingesetzt worden seien, meldete heute die staatliche russische Nachrichtenagentur TASS.

Bereits im Juni hatte Russland einen Rumänen aufgrund von Spionage für die Ukraine zu 15 Jahren Straflager verurteilt. Der russische Inlandsgeheimdienst FSB meldet immer wieder Festnahmen und angebliche Erfolge im Kampf gegen Spionage. Ins Visier geraten dabei häufig auch ausländische Staatsbürger.