Der kleine unbeugsame Gallier Asterix und sein dicker Freund Obelix haben ihn weltberühmt gemacht: Heute wäre der französische Comicautor Rene Goscinny 100 Jahre alt geworden. Gemeinsam mit dem ebenfalls aus Frankreich stammenden Zeichner Albert Uderzo schuf er 1959 die Comicserie „Asterix“, die beiden zu Weltruhm verholfen hat.
Goscinny wurde in Paris als Sohn polnisch-ukrainischer Juden geboren und wuchs später in Buenos Aires auf. Nachdem er später für einige Zeit in New York arbeitete, verschlug es Goscinny 1950 zurück nach Europa, in Paris traf er dann unter anderem seinen langjährigen Partner Uderzo, mit dem er den Asterix schuf. Goscinny verfasste zudem „Lucky Luke“, „Isnogud der Großwesir“ und auch „Der kleine Nick“.
Mittlerweile gibt es 41 Bände des Kultcomics „Asterix“. Der bis dato letzte Teil „Asterix in Lusitanien“ erschien 2025. Weltweit wurden über 400 Millionen Exemplare verkauft, ein Drittel davon im deutschsprachigen Raum. Im Laufe der Jahre wurden auch immer wieder Spezialausgaben mit Übersetzungen etwa ins Wienerische, Berlinerische und auch Schweizerische herausgebracht.
Goscinny wurde nur 51 Jahre alt. 1977 starb er während eines Belastungs-EKGs an einer Herzattacke. Sein langjähriger Partner Uderzo übernahm nach seinem Tod auch das Schreiben. 2020 starb Uderzo im Alter von 92 Jahren. Mittlerweile prägen der Zeichner Didier Conrad und wechselnde Autoren die Geschichten rund um Asterix.