Wegen des starken Nordwinds in weiten Teilen der Ägäis ist die griechische Feuerwehr heute in Alarmbereitschaft. Der für die Jahreszeit typische Wind „Meltemi“ bläst mit rund 70 Kilometern pro Stunde, Böen erreichen auch mehr als 100 Kilometer pro Stunde.
Durch den Wind können aus kleinen Feuern Flächenbrände entstehen, die wegen der Wetterbedingungen nur schwer zu bekämpfen wären. Windbedingt mussten zudem viele Fähren vorerst in den Häfen vertäut bleiben – genau am Höhepunkt der Reisezeit.
Betroffen von den Ausfällen sind nicht nur ausländische, sondern auch viele griechische Touristinnen und Touristen: Mariä Himmelfahrt zählt zu den wichtigsten religiösen Feiertagen des Landes. Zahlreiche Menschen vor allem aus Athen verbringen ihn auf den Dörfern und Inseln des Landes, um der Hitze in der Hauptstadt zu entfliehen.