Mehrere Tage nach einem schweren Fährenunglück in Simbabwe haben die Einsatzkräfte 22 weitere Leichen geborgen. Die Zahl der Todesopfer stieg damit auf insgesamt 68, wie die Polizei heute mitteilte.

Die überfüllte Fähre war am Dienstag auf dem Kariba-See gekentert. 77 Menschen wurden nach Angaben der Einsatzkräfte gerettet. Örtlichen Medien zufolge kenterte die Fähre wegen starken Wellengangs. Überlebende berichteten, sie hätten den Kapitän zum Umkehren aufgefordert. Der Kariba-See an Simbabwes Grenze zu Sambia ist der volumenmäßig größte künstlich angelegte See der Welt.