In Afghanistan leiden die Menschen unter einer schweren humanitären Krise. Dort sind nach UNO-Angaben von heute mehr als 700 Lastwagen mit humanitären Hilfsgütern eingetroffen.
Der Konvoi habe Lebensmittel und andere lebenswichtige humanitäre Güter an Bord, sagte die Sprecherin des UNO-Büros für humanitäre Angelegenheiten (OCHA) in Afghanistan, Olga Tscherewko, der Nachrichtenagentur AFP.
Der UNO-Koordinator in Pakistan, Mo Yahya, dankte der pakistanischen Regierung in Islamabad dafür, den Transport ermöglicht zu haben, obwohl die Grenze zwischen beiden Ländern nach Kämpfen weitgehend geschlossen ist. Die Hilfsgüter kämen jetzt denen zugute, die sie „am dringendsten benötigen“.
14 Millionen von Hunger bedroht
Nach Angaben des Welternährungsprogramms (WFP) sind fast 14 Millionen Menschen in Afghanistan akut von Hunger bedroht – eine Folge von Misswirtschaft, Naturkatastrophen und der Rückkehr von Millionen geflüchteter Afghanen in ihre Heimat. Seit Oktober 2025 hat Pakistan die Grenze zu Afghanistan weitgehend geschlossen, was humanitäre Hilfslieferungen stark einschränkt. Zeitweise waren Hilfskonvois über den Iran umgeleitet worden. Seit Beginn des Iran-Krieges ist auch dieser Weg versperrt.