Im geplanten Besucherzentrum sollen Interessierte mehr über die Geschichte des Truppenübungsplatzes, die militärische Nutzung des Areals sowie die ökologische Vielfalt, die sich hier entwickelt hat, erfahren, heißt es in einer Aussendung. Zudem soll es mehr Leben ins Stadtzentrum bringen. Die Gemeinde habe bereits konkrete Leerstände und Liegenschaften im Blick, wo das Zentrum eingerichtet werden soll.

Bundesheer und Gemeinde wollen dabei mit dem vom Land geplanten Nationalpark Kampwald zusammenarbeiten. Gemeinsam würde man die regionale Wertschöpfung stärken und so einen wertvollen Impuls zur Regionalentwicklung im Waldviertel bilden, wird in der Aussendung weiter betont.

Werbung für Natur und Tüpl

Am Truppenübungsplatz werde weiter der Übungs- und Schießbetrieb Vorrang haben. Gleichzeitig werde der benachbarte Nationalpark „nicht nur die besondere Fauna und Flora schützen, sondern die Gesamtheit der Region mitbewerben, von den Kampseen über die regionalen Ausflugsziele bis zum benachbarten TÜPL“, heißt es.

Während der Nationalpark Kampwald die bisherigen Nationalparks in Österreich als Beitrag zur österreichischen Identität und Nationalbewusstsein ergänze, stelle das Besucherzentrum am Truppenübungsplatz einen Beitrag zur wehrhaften Demokratie dar, wird in der Aussendung betont.

Kritik an Schlägerung