Im Ausland – etwa in Frankreich oder Spanien – sind Apps, über die man eine Mitfahrgelegenheit suchen kann, längst etabliert. In Niederösterreich ist das Interesse an der App Domino überschaubar. Dabei sei die Dichte an teilnehmenden Personen entscheidend, damit man auch tatsächlich eine Mitfahrgelegenheit finde, heißt es aus der zuständigen Abteilung des Landes Niederösterreich gegenüber noe.ORF.at.

Die Domino-App könne deshalb derzeit maximal eine Ergänzung zum bestehenden öffentlichen Mobilitätsangebot sein, heißt es. Die App wird jedenfalls als wissenschaftliches Projekt der FH Oberösterreich begleitet.

Nur wenige angebotene Fahrten enden in Fahrgemeinschaft

Seit Projektbeginn wurden über die Plattform Domino insgesamt 4.748 Fahrten angeboten, wobei nur ein geringer Teil der angebotenen Fahrten auch zu tatsächlichen Fahrgemeinschaften führt. Aktuell sind laut dem Land Niederösterreich lediglich zehn Mitfahrer aktiv.

Seitens der zuständigen Abteilung des Landes setzt man deshalb nun als nächsten Schritt auf Veranstaltungen wie Festivals oder Konzerte, wo die App gezielt zum Einsatz kommen könnte. Interessierte Regionen oder Veranstaltungen will man mit Unterlagen und Starterpaketen unterstützen.