Seit Anfang Juli können Reisende in ihrem Handgepäck Flüssigkeiten von bis zu zwei Litern mitnehmen. Zudem müssen elektronische Geräte wie Laptops, Tablets oder Ähnliches nicht mehr ausgepackt werden. Die neuen Geräte arbeiten mit Computertomographie-Technik und erzeugen detaillierte 3D-Bilder des Handgepäcks. Insgesamt 35 neue CT-Scanner wurden in Schwechat angeschafft, 25 Millionen Euro wurden dafür investiert. Damit verfügen nun sämtliche zentrale Sicherheitskontrollstraßen in allen Terminals über die neuen Scanner – mehr dazu in Neue Flüssigkeitsscanner ab Freitag in Betrieb (noe.ORF.at; 1.7.2026).
Beim Flughafen spricht man von einer großen Erleichterung bei den Abläufen. Das mache sich gerade jetzt in der Hochsaison positiv beim Personal und den Reisenden bemerkbar, erklärte Flughafen-Sprecherin Stefanie Tomanek. Denn mehr als 100.000 abfliegende und ankommende Passagiere an nur einem Tag seien in den Monaten Juli und August keine Seltenheit.
Vorsicht bei der Rückreise
Neben Schwechat verfügen mittlerweile auch viele andere internationale Flughäfen ausschließlich über die neuen Flüssigkeitsscanner. Das sei aber nicht überall der Fall.
Deshalb empfiehlt der Flughafen Wien in Schwechat, sich über die Bestimmungen an der Zieldestination zu informieren, damit dann bei der Sicherheitskontrolle vor dem Rückflug die im Urlaub gekauften Parfums, Cremen oder Getränke nicht weggeworfen werden müssen. Das raten auch viele Reiseexperten. Wer auf Nummer sicher gehen will und zusätzlich mit Aufgabegepäck reist, packt Flüssigkeiten also am besten in den Koffer und nicht ins Handgepäck.