Die Taten ereigneten sich zwischen Juni 2025 und März 2026 und richteten sich vor allem gegen Firmen, Lagerplätze und Baustellen. Zwei Männer im Alter von 40 und 26 Jahren mussten sich wegen gewerbsmäßigen schweren Diebstahls durch Einbruch verantworten, eine 47-jährige Frau wegen Hehlerei.

Besonders ins Gewicht fiel ein versuchter Einbruch in ein Umspannwerk in Theiß (Bezirk Krems). Dort wollten die beiden Hauptangeklagten Kupferkabel im Wert von mindestens 9.300 Euro stehlen. Beim Aufbrechen eines Containers lösten sie aber einen Alarm aus und flüchteten ohne Beute.

In anderen Fällen gelang es den Männern, Kupferkabel und andere Wertgegenstände zu entwenden. So auch bei einer Firma in Aschbach (Bezirk Amstetten): Dort stahl das Duo vom Außengelände sowie aus einer Lagerhalle und einem Baucontainer Waren im Gesamtwert von rund 38.000 Euro.

Insgesamt wirft die Anklage den beiden Männern Diebstähle bzw. versuchte Diebstähle mit einem Gesamtschaden von mehr als 84.000 Euro vor. Die Einbrüche wurden laut Anklage an verschiedenen Orten im Bezirk Melk verübt – darunter Ruprechtshofen, Klein-Pöchlarn, Mauer bei Melk sowie Ybbs an der Donau. Auch in Taunleiten in Oberösterreich kam es zu einem Diebstahl.

Frau unterstützte bei Verwertung von Diebesgut

Die Drittangeklagte spielte bei den Einbrüchen selbst zwar keine Rolle, unterstützte beide Männer laut Anklage aber anschließend bei der Verwertung des Diebesguts. In ihrem Haus waren gestohlene Kabel und Reifen gelagert. Weiters entfernte sie etwa die Isolierung der gestohlenen Kabel, damit diese anschließend weiterverkauft werden konnten.

Das Gericht sprach alle drei Angeklagten schuldig. Der 40-jährige Erstangeklagte wurde zu 20 Monaten Freiheitsstrafe verurteilt, davon sechs Monate unbedingt. Der 26-jährige Zweitangeklagte erhielt 21 Monate Freiheitsstrafe, sieben Monate davon unbedingt. Die 47-jährige Drittangeklagte wurde zu einer unbedingten Freiheitsstrafe von sechs Monaten verurteilt. Alle Urteile sind bereits rechtskräftig.