Die „Demenzkatzen“ sowie der Roboterhund sollen durch ihre realistischen Bewegungen und Geräusche das Gefühl eines echten Haustieres vermitteln, heißt es in einer Aussendung der Landesgesundheitsagentur (LGA). Durch die integrierten Sensoren reagieren sie auf Streicheln und Berührungen, sie miauen und schnurren, gleichzeitig benötigen sie kein Futter oder besondere Pflege und entsprechen den Hygienestandards im Pflegeheim.
„Studien zeigen, dass der Kontakt mit den Tieren dazu beitragen kann, Stress und Ängste abzubauen und das allgemeine Wohlbefinden steigern kann“, so Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister (ÖVP), „mit den ‚Demenzkatzen‘ und dem Roboterhund kann ein weiteres Angebot geschaffen werden, das Freude schenkt, Erinnerungen weckt und das Gefühl von Geborgenheit vermittelt.“
„Demenzkatzen“ an mehreren Standorten
Demenzkatzen seien außer in Korneuburg auch an anderen Standorten im Einsatz, heißt es seitens der LGA, in manchen erst seit einigen Monaten und in anderen bereits seit einigen Jahren.
Das Angebot werde gut angenommen, zusätzlich finden regelmäßig Besuche von echten Tieren, in Korneuburg etwa eines Zwergpudels, statt. Ziel sei, das Wohlbefinden der Bewohnerinnen und Bewohner bestmöglich zu fördern, heißt es.