Das heftige Unwetter zog laut einer Aussendung der Feuerwehr am Samstag gegen 16.30 Uhr über Steinabrunn, eine Katastralgemeinde von Großmugl (Bezirk Korneuburg). Auf engstem Raum entstanden dabei in kurzer Zeit massive Schäden.

So wurden etwa mehrere Dächer abgedeckt und zahlreiche Bäume entwurzelt oder umgerissen. Diese wurden von den Einsatzkräften entfernt. Ein Baum stürzte auf ein Wohnhaus und musste mithilfe einer Seilwinde weggeräumt werden.

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Downburst für Schäden verantwortlich

Laut Feuerwehr war das Unwetter lokal sehr begrenzt. Der ORF-Wetterredaktion zufolge handelte es sich um einen sogenannten Downburst, einen kräftiger Fallwind aus einem Gewitter, bei dem kalte Luft schnell zum Boden sinkt und sich dort in alle Richtungen ausbreitet.

Er kann für wenige Minuten Windböen bis zur Orkanstärke verursachen und ähnliche Schäden wie ein Tornado anrichten. In diesem Fall handelte es sich laut Wetterredaktion um einen Microburst, einen lokal sehr begrenzten Downburst. Die Feuerwehren Steinabrunn und Großmugl waren mehrere Stunden lang mit den Aufräumarbeiten beschäftigt.