Die Trockenheit wirkt sich vor allem in niederschlagsarmen Gebieten wie dem Wein- und Waldviertel auch auf die Trinkwasserversorgung aus. Die Waldviertelleitung, ein Infrastrukturprojekt der EVN Wasser, soll gegensteuern. Diese schaffe eine „langfristige Versorgungssicherheit für die Menschen in der Region“, heißt es von EVN-Wasser-Geschäftsführer Raimund Paschinger.

Die Waldviertelleitung verbindet das Brunnenfeld Grunddorf/Donaudorf bei Krems mit Zwettl und wurde im September 2025 eröffnet – mehr dazu in Neue Wasserleitung im Waldviertel fertiggestellt (noe.ORF.at; 28.9.2025).

Mit einer Länge von rund 60 Kilometern und Investitionen von rund 50 Millionen Euro zählt die Leitung zu den größten Infrastrukturprojekten der EVN Wasser. Sie verläuft durch die Bezirke Zwettl, Gmünd und Waidhofen an der Thaya. Dort werden die ersten Gemeinden bereits mit Trinkwasser versorgt. Jetzt wird die Gemeinde Gschwendt angeschlossen.

Weitere Gemeinden sind interessiert

Parallel zum Anschluss von Gschwendt erfolge der Ausbau Richtung Marbach am Walde, heißt es von der EVN. Die Leitung sei außerdem so konzipiert, dass sie mit den Anforderungen der kommenden Jahrzehnte mitwachsen könne. Geprüft werde aktuell, unter welchen Voraussetzungen eine Verlängerung in Richtung Groß Gerungs, Arbesbach und Langschlag (alle Bezirk Zwettl) möglich ist.