Der Brand in der Lobau, an der Grenze zwischen Niederösterreich und Wien, wütet auf 18 Hektar und fordert die Einsatzkräfte massiv. Man habe bereits den Flugdienst angefordert, so Klaus Stebal, Sprecher des Landesfeuerwehrverbands Niederösterreich kurz nach der Alarmierung, gegenüber noe.ORF.at. Außerdem werde Kerosin für die Flugzeuge in die Gemeinde gebracht.
Alle in der Nähe befindlichen Gasstationen seien soweit abgesichert, heißt es. Auch der Flugdienst aus Niederösterreich samt mobiler Tankstelle, die Betriebsfeuerwehr der OMV sowie mehrere Einheiten des Roten Kreuzes und der Polizei waren im Einsatz. Probleme gab es mit der Löschwasserversorgung. „Auch die große Hitze ist eine Herausforderung“, berichtete Klaus Stebal vom niederösterreichischen Landesfeuerwehrkommando. Am späten Nachmittag wurden laufend Feuerwehren nachalarmiert, sagte der Sprecher. Zwei Hubschrauber des Innenministeriums sind ebenfalls im Einsatz.
Mehr als 300 Einsatzkräfte
Der Brand befindet sich im Grenzgebiet zwischen Wien und Niederösterreich. Laut Feuerwehr wurde als Einsatzadresse zunächst Niederösterreich angegeben – mehr dazu in Brand bei Mühlwasser in der Lobau (wien.ORF.at; 4.8.26). Insgesamt stehen rund 300 Einsatzkräfte aus Niederösterreich im Einsatz, sowie 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Roten Kreuzes Niederösterreich. Sie unterstützen u.a. bei der Verpflegung der Feuerwehrmitglieder. Noch am späten Abend war die Wiener Berufsfeuerwehr im Einsatz.
Ein Hubschrauber des Innenministeriums beobachtet zudem die Lage und unterstützt bei den Löscharbeiten, die wegen der Hitze besonders herausfordernd sind, heißt es von den Einsatzleitern. Auch Rettung und Polizei wurden alarmiert, der Bereich großräumig abgesperrt. Wie lang der Bereich noch abgesperrt bleibt ist noch unklar, genauso wie die Brandursache.