Die Feuerwehr sprach von 58 Feuerwehren, die im Einsatz sind. Die Rauchsäulen waren kilometerweit zu sehen, wie Fotos und Videos aus der Region zeigen.
Der Wald- und Flurbrand war am Nachmittag ausgebrochen, es wurde die höchste Alarmstufe (B4) ausgelöst. Rund 100 Hektar waren betroffen, berichtete Klaus Stebal vom Landeskommando. Über 500 Mitglieder mit 86 Fahrzeugen rückten aus.
Hollerer: „Knochenarbeit“ für die Feuerwehren
Der Waldbrand bei St. Egyden sei für die Einsatzkräfte extrem fordernd, ein Feuerwehrmann sprach von „Knochenarbeit“. Hitze und Wind erschweren den Einsatz, berichtet Tobias Hollerer (ORF).
Der Einsatz lief am Abend noch, Bezirkskommandant der Feuerwehr Neunkirchen Mario Lukas sprach von einem „sehr, sehr fordernden Einsatz“. Er rechnet damit, dass die Einsatzkräfte noch bis zumindest Donnerstagabend im Einsatz sein werden. „Am Nachmittag war stärkerer Wind, deswegen hat sich der Brand relativ schnell ausgebreitet. Derzeit haben wir weniger Wind. Ich glaube, dass wir das Feuer über Nacht gut unter Kontrolle bekommen.“ 150 bis 200 Feuerwehrkräfte bleiben über Nacht im Einsatz.
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Die Flammen dürften sich aufgrund der enormen Trockenheit sehr rasch ausgebreitet haben. Der Bezirksführungsstab wurde eingerichtet. Drei Hubschrauber des Innenministeriums, zwei des Bundesheeres und einer von Heli Austria sowie die Sonderdienste Waldbrand und Flugdienst standen im Einsatz.
Auch im Raum Neusiedl an der Zaya, Palterndorf-Dobermannsdorf und Hausbrunn standen rund 15 Hektar Vegetation in Brand. 15 Feuerwehren mit rund 30 Fahrzeugen standen dort im Einsatz. Das unwegsame Gelände erschwerte den Einsatz für die Einsatzkräfte.