Die Opfer waren durch Inserate in einer Tageszeitung und Werbewurfsendungen auf den angeblichen Händler aufmerksam geworden, der laut Polizei mit überhöhten Grammpreisen für Gold warb. Mehrere Personen vereinbarten daraufhin einen Termin für den Donnerstag der Vorwoche.

Zehn Personen im Alter von 50 bis 71 Jahren hatten daraufhin ihr Edelmetall nach einer Begutachtung durch drei Männer in dem vermeintlichen Geschäftslokal gelassen, hieß es. Die für den nächsten Tag versprochene Überweisung erhielten sie aber nicht. Das Geschäftslokal in Baden war nur für kurze Zeit angemietet worden, inzwischen ist es wieder geschlossen, erklärte die Polizei.

Hinweise, die auf Wunsch auch vertraulich behandelt werden, wurden am Donnerstag an die Polizeiinspektion Baden unter der Telefonnummer 059133 3300 erbeten.