Der Motorradfahrer aus Amstetten fiel der Polizei kurz vor 20.30 Uhr durch seine riskante Fahrweise auf. Der 28-Jährige reihte sich zum Linksabbiegen ein, fuhr jedoch dann nach rechts. Außerdem war er mit weit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs, bevor es auf der Kreuzung zwischen der Schubertstraße und der Siedlungsstraße zu der Kollision kam, hieß es in einer Aussendung der Polizei am Donnerstag.
Der 28-Jährige kollidierte mit einem vorrangberechtigten Wagen, stürzte und blieb unter einem rund 20 Meter entfernt abgestellten Auto liegen, teilte die Polizei mit. Dabei verlor er seinen Helm.
Autolenker und Beifahrerin unter Schock
Die Polizeibediensteten und eine diplomierte Gesundheits- und Pflegekraft führten mit Unterstützung von zwei Ärzten die Erstversorgung durch. Das eintreffende Notarztteam übernahm die weitere medizinische Versorgung, hieß es. Der Mann wurde unter Reanimation ins Landesklinikum Amstetten gebracht, wo er kurz vor 22.00 Uhr seinen Verletzungen erlag.
Bei dem Mann wurden Suchtmittel sichergestellt. Er hatte zudem keine gültige Lenkberechtigung, einen Motorradführerschein besaß er nie. Der 42-jährige Autolenker und seine um ein Jahr jüngere Beifahrerin erlitten einen leichten Schock.