Im abgelaufenen Schuljahr sind die Zeugnisse besser ausgefallen, als noch im Jahr davor. Positiv waren zum Ferienstart auch die Aussichten für das nächste Schuljahr: Der Lehrermangel ist laut Bildungsdirektion für Niederösterreich Geschichte – mehr dazu in Zeugnisse fallen besser aus als im Vorjahr (noe.ORF.at; 3.7.2026).
Wie die Bildungsdirektion am Montag gegenüber noe.ORF.at bekanntgab, zeige sich vor allem im Volksschulbereich, dass sich für die ausgeschriebenen Stellen wesentlich mehr Bewerberinnen und Bewerber um eine Anstellung bemühten, als Stellen verfügbar seien. Im Schnitt hätten sich über alle Schulformen hinweg etwa doppelt so viele Bewerberinnen und Bewerber gemeldet, wie Stellen ausgeschrieben seien, hieß es weiter.
Schwierigkeiten im Weinviertel und in MINT-Fächern
Etwas schwieriger gestalte sich die Situation im Bereich der Sonderpädagogik und in den Mittelschulen in Fächern wie Kunst und Gestaltung, Technik und Design, Musikerziehung und in den sogenannten MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik).
Regional gäbe es einen Mehrbedarf in manchen Gegenden des Weinviertels und etwa auch in Bruck an der Leitha. Aber auch hier würden noch alle Stellen und Stunden bis Schulstart besetzt werden, betonte die Bildungsdirektion. Insgesamt gibt es in Niederösterreich laut Bildungsdirektion rund 22.000 Lehrerdienstposten, davon wurden heuer 485 Dienstposten im Pflichtschulbereich und 298 Dienstposten im Höheren Bereich neu besetzt.
Neuerungen für Schule seit Jahresbeginn
Das neue Jahr brachte für Schulen einige Neuerungen, die wohl umstrittenste war das Kopftuchverbot für Mädchen bis 14 Jahren. Kinder mit Deutschförderbedarf müssen seit heuer verpflichtend die Sommerschule besuchen und 400 Brennpunktschulen sollten mehr Personal Personal bekommen – mehr dazu in Neue Verbote, Pflichten und mehr Personal an Schulen (noe.ORF.at; 4.1.2026).