In Plank am Kamp im Gemeindegebiet von Schönberg am Kamp kam es Montagnachmittag in einem etwa acht Hektar großen Gebiet zu einem Brand. Begonnen hat das Feuer mit einem Flurbrand auf einem Feld mit Holzstößen, von dort dürfte der Brand auf den angrenzenden Wald übergegriffen haben.

Laut Bezirksfeuerwehrkommando waren 20 Feuerwehren mit rund 150 Einsatzkräften vor Ort, um das Feuer zu bekämpfen – darunter auch ein Zug des Katastrophenhilfsdienstes. Auch ein Hubschrauber half bei den Löscharbeiten, wie es von der Feuerwehr hieß. Einige Bäume mussten umgeschnitten werden, weil die Wipfel im Flammen standen.

Hochspannungsleitung in betroffenem Waldgebiet

Der Brand sei in den Abendstunden unter Kontrolle gebracht worden, die Nachlöscharbeiten waren am Dienstag noch im Gange. Brand Aus konnte vorerst noch nicht gegeben werden.

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Die Brandursache war vorerst noch unklar. Von der Feuerwehr hieß es, dass durch das betroffene Waldgebiet auch eine Hochspannungsleitung laufe. Diese sei von der EVN vorsichtshalber abgeschaltet worden. Auf die Stromversorgung hatte das keine Auswirkungen.

Hohe Waldbrandgefahr durch Trockenheit und Dürre

Nach fünf intensiven Tagen konnte die Feuerwehr beim Großbrand im Föhrenwald in St. Egyden am Steinfeld (Bezirk Neunkirchen) Sonntagabend „Brand aus“ geben. Mit einer Fläche von 100 Hektar war es einer der größten Waldbrände im Land in der jüngeren Geschichte – mehr dazu in „Brand aus“ nach fünf Tagen Waldbrand (noe.ORF.at; 10.8.2026).

Wie schon im Juni und teilweise im Mai war es auch im Juli in vielen Regionen trockener als im Durchschnitt. Der Feuchtigkeitsgehalt der Bodenoberfläche sei im Juli in Westeuropa deutlich niedriger gewesen als im letzten Dürre-Juli 2022. Das teilte der Klimawandeldienst des EU-Programms Copernicus am Montag mit.