Der neue Wirtschaftshof soll künftig als zentrale Einrichtung für Logistik und betriebliche Abläufe dienen. Auf einer Fläche von 573 Quadratmetern befinden sich neben Büro- und Technikräumen auch eine Halle zur flexiblen Nutzung.
„Zum Campus gehört viel mehr dazu als Forschung an sich. Hier arbeiten nicht nur Forscher, sondern auch Lehrlinge, Handwerker, Techniker und Technikerinnen“, betonte ISTA-Präsident Martin Hetzer bei der Vorstellung am Mittwoch. Das langfristige Ziel sei es, einen Wissenschaftsstandort zu schaffen, der für Spitzenforschung bekannt sei.
Künftig mehr als 2.000 Beschäftigte
Hetzer zufolge soll der Wirtschaftshof gewährleisten, dass der Campus reibungslos funktioniert. Die für Wissenschaft und Forschung zuständige Bundesministerin Eva-Maria Holzleitner (SPÖ) erklärte, dass ein Wirtschaftshof beinahe banal klingen mag, es aber nicht sei. „Weil letzten Endes passiert hier exzellente Grundlagenforschung mitten in Niederösterreich, mitten in Österreich. Mit internationalen hochangesehenen Köpfen“, so Holzleitner am Mittwoch.
Die Bedeutung der Infrastruktur für Wissenschaft und Forschung unterstrich auch Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP). Sie bezeichnete den Wirtschaftshof als „wichtige Herzkammer“ für den ISTA-Campus.