Das Team der NÖ Wohnbau-Hotline hat am Donnerstag in St. Pölten eine Bilanz über 20 Jahre Beratung gezogen. Vor wenigen Tagen ist der 500.000. Anruf entgegengenommen worden. Auch in Zeiten der Digitalisierung sei das Interesse an Telefon-Beratung weiterhin groß, weil die Baukosten steigen und es laufend neue Fördermöglichkeiten gibt, wurde betont.

Es sei die persönliche Beratung, „die weit über das Nachlesen auf einer Homepage oder in einem Projekt hinausgeht, die die Menschen in Niederösterreich als verlässliche Information schätzen“, so Wohnbau-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister (ÖVP). Auf diese persönliche Beratung werde großer Wert gelegt, das würden auch die aktuellen Zahlen belegen: „Im Vorjahr hat es 32.550 Anrufe gegeben.“

Sanierung wird in Niederösterreich beliebter

Die häufigsten Anfragen würden Sanierungsförderungen, Eigenheimförderungen, Wohnzuschuss, Voraussetzungen, um Förderungen zu erhalten, Einreichunterlagen, Ablauf der Förderverfahren und finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten betreffen. Besonderes Interesse herrsche rund um die Sanierungsförderungen, hieß es. Dabei geht es um thermische Sanierungen und um Energieeffizienz.

Neben telefonischer Beratung können die Bürgerinnen und Bürger auch persönliche Beratung in Anspruch nehmen: In St. Pölten – an zehn Außenstellen der Bezirkshauptmannschaften –, sowie auf zahlreichen Hausbau- und Informationsmessen, bei denen man auf die Expertinnen und Experten trifft und konkrete Fragen stellen kann. Antragsformulare könnten analog in den Servicestellen, aber auch online heruntergeladen und ausgefüllt werden.