Rund zwei Drittel der 60 betroffenen Personen haben nach dem Brand in der Wohnhausanlage mithilfe der Gemeinde oder Genossenschaften bereits eine Wohnung gefunden oder eine in Aussicht. Ein Drittel sei derzeit noch bei Verwandten oder Bekannten untergebracht, hieß es am Donnerstag von Bürgermeisterin Juliana Günther (ÖVP) gegenüber noe.ORF.at.

Die Gemeinde wolle die Betroffenen auch weiterhin unterstützen, wurde betont. Dabei seien auch Benefizveranstaltungen angedacht, denn einige Familien hätten durch das Feuer ihre gesamte Existenzgrundlage verloren.

Sanierung oder Abriss noch nicht geklärt

Aktuell wird noch geprüft, ob das zweistöckige Gebäude mit 24 Genossenschaftswohnungen saniert werden kann oder abgerissen werden muss. Bei dem Brand in der Vorwoche wurden die Wohnungen im Obergeschoß völlig zerstört, der Dachstuhl musste abgetragen werden. Alle Bewohnerinnen und Bewohner sowie ihre Haustiere konnten rechtzeitig gerettet werden, verletzt wurde niemand. Laut Polizei dürften Zigarettenreste auf einem Balkon den Brand ausgelöst haben.