Der Friedhof in Freistadt. Wer genau hinschaut sieht, dass dort schon eine Veränderung im Gang ist. Es wurde neue Bäume gepflanzt und Blühstreifen angelegt. Der Friedhof soll zu einem Ort der Begegnung werden. Wer – um Unkraut loszuwerden – bei seinem Grab trotzdem Gift versprüht muss nach zwei Verwarnungen mit einer Anzeige rechnen.
Spendenaufruf für Bepflanzung
Klimafit soll auch der Hauptplatz in Freistadt werden. Der ist regelrecht zugepflastert und man will die Situation zumindest verbessern. Sechs neue Hopfenbuchen sollen gepflanzt werden. Da Freistadt sich im Härteausgleich befindet und die 35.000 Euro nicht aufbringen kann, werden derzeit unter dem Motto „Wir pflanzen Freistadt“ Geldspenden gesammelt. Parkplätze dürfen für die neuen Bäume allerdings nicht verschwinden, das ist den Geschäftsleuten der Bezirkshauptstadt wichtig.
Über der Sandkiste in der Nähe der Stadtausfahrt soll eine Pergola errichtet werden, damit die Kinder dort nicht mehr in der prallen Sonne spielen müssen.
Viele Gemeinden versuchen, klimafit zu werden
Von der gesteigerten Lebensqualität sollen alle profitieren – so wie in vielen anderen Gemeinden, die sich inzwischen darum bemühen, klimafit zu werden. Unterstützt werden sie häufig vom Klimabündnis, so wie derzeit auch in Schwanenstadt, wo rund um das Altenheim begrünt wurde und die Menschen wieder einen Zutritt zur Ager bekommen haben. Oder auch in Pregarten, wo eine gewerblich industrielle Brachfläche in eine Klimaoase verwandelt wurde.
Norbert Rainer vom Klimabündnis Oberösterreich war zu diesem Thema Gast in der Sendung „Oberösterreich heute“: