Die Agri-Photovoltaik-Anlage soll eine Leistung von 14,43 Megawatt Peak (MWp) erreichen und laut Energie AG jährlich rund 18,9 Gigawattstunden Strom erzeugen. Damit handelt es sich nach Unternehmensangaben um die größte Agri-PV-Anlage der Energie AG in Oberösterreich. Die neue Anlage in Pennewang soll im Frühjahr 2027 fertiggestellt werden. Geplant sind rund 22.200 Module. Die CO2-Einsparung beziffert das Unternehmen über einen Zeitraum von 30 Jahren mit rund 137.000 Tonnen.

Landwirtschaft bleibt weiterhin möglich

Bei Agri-Photovoltaik werden landwirtschaftliche Flächen doppelt genutzt. Zwischen den Modulreihen soll weiterhin Ackerbau möglich sein. Laut Energie AG bleiben mehr als drei Viertel der Fläche für die Landwirtschaft erhalten.

Zum Einsatz kommt ein sogenanntes Trackersystem. Dabei richten sich die Module nach dem Sonnenstand aus. Dadurch soll die Stromproduktion erhöht und gleichzeitig genügend Platz für die Bewirtschaftung geschaffen werden.

Energie AG-CEO Leonhard Schitter bezeichnete Sonnenenergie als wichtigen Teil der künftigen Energieversorgung. Projekte wie jenes in Pennewang würden Klimaschutz und regionale Versorgung verbinden.

Weitere Anlagen bereits in Planung

Auch Aufsichtsratsvorsitzender Markus Achleitner verwies auf den Ausbau der Photovoltaik in Oberösterreich. Laut Energie AG habe sich die Leistung der PV-Freiflächenanlagen im ersten Halbjahr 2026 auf mehr als 100 MWp verdoppelt.

Die Energie AG plant bis 2035 Investitionen von insgesamt vier Milliarden Euro in erneuerbare Energie. Rund 300 Millionen Euro sollen dabei in eigene Photovoltaik-Anlagen fließen.