Die beiden 35-jährigen Eltern waren am Morgen mit ihren Kindern – drei, sechs und acht Jahre alt – mit der Krippensteinbahn zur Station des dritten Seilbahnabschnittes gefahren. Von dort aus wollte die Familie zur Simonyhütte wandern.
Nach Angaben der Polizei fand die Familie den sogenannten „Trägerweg“ zunächst nicht. Erst nach längerer Suche entdeckten sie die vorgesehene Abzweigung. Der weitere Aufstieg über den hochalpinen Wanderweg erwies sich als deutlich anstrengender als erwartet.
Wetter verschlechterte sich
Zusätzlich verschlechterte sich das Wetter. Die Familie hatte laut Polizei mit einer Besserung gegen Mittag gerechnet. Stattdessen zog die Wolkendecke zu, dazu kamen kräftige Regenschauer und starker Wind.
Trotz Regenbekleidung waren die Kräfte der Familie nach rund sieben Stunden Wanderung erschöpft. Gegen 16.30 Uhr verständigten die Eltern den Hüttenwirt der Simonyhütte, der die Rettungskette auslöste.
Zwei Kinder unterkühlt
Das dreijährige und das sechsjährige Mädchen zeigten bereits deutliche Anzeichen einer Unterkühlung. Die fünfköpfige Familie wurde schließlich von zwei Rettungshubschraubern ins Tal gebracht. Verletzt wurde laut Polizei niemand.