Kurz nach 14 Uhr gingen die Alarmierungen quer durch den Bezirk Braunau ein. Alarmiert durch den Einsatztext „Brand landwirtschaftliches Objekt“ rückten am Dienstagnachmittag insgesamt 21 Feuerwehren aus dem Innviertel sowie aus Salzburg innerhalb kurzer Zeit zum Brandort in der Gemeinde Lengau aus.
Aufgrund der Dimension des Brandes und der langen Löschleitungen wurde am Nachmittag sogar Alarmstufe 3 ausgerufen.
Trockenheit erschwerte Löscheinsatz
Franz Baier, Bezirksfeuerwehrkommandant aus Braunau, sagt zum Einsatz: „Die Herausforderung war unter anderem, das angrenzende Wohnhaus zu schützen. Auch der aktuell vorherrschende Wassermangel bereitete uns bei den Löscharbeiten Probleme. Es gibt zwar Löschteiche, deren Wassermengen allein würden aber nicht ausreichen. Auch die Bäche sind trocken. Zum Glück haben uns die Landwirte bei dem Einsatz mit Löschwasser unterstützt.“
Wohnhaus konnte geschützt werden
Auch deshalb dürfte ein Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus verhindert worden sein. „Wir konnten das Wohnhaus in letzter Sekunde schützen“, sagt Baier.
Der Besitzer des Anwesens wurde laut Feuerwehr leicht verletzt. Die Ursache des Brandes steht noch nicht fest. Mit einem „Brand Aus“ rechnet man laut Feuerwehr in den Abendstunden.