Bei der Energie AG wünscht man sich Regenwolken, diese sind jedoch derzeit nicht in Sicht. Der Geschäftsführer für Wasserkraft und erneuerbare Energien, Peter Stöckler, sagt, dass derzeit 30 Prozent weniger Strom aus Wasserkraft erzeugt wird, und dass das Jahr 2026 das schwächste Jahr seit Aufzeichnungsbeginn werden könnte, was die Stromproduktion durch Wasserkraft betrifft.

Versorgungssicherheit gewährleistet

Man brauche, so Stöckler, einen Mix aus Wasser, Wind und Sonne. Die Versorgungssicherheit könne jedoch auch bei den derzeit niedrigen Wasserständen gewährleistet werden.

Mehr Speicheranlagen gefordert

Auch beim Verbund hat man beim Strom aus der Donau ein Minus von 30 Prozent. Pressesprecher Florian Seidl spricht davon, dass Strom importiert werden müsse und man auch auf Gas zurückgreife um ausreichend Energie produzieren zu können.

Zu mehr Photovoltaik und mehr Windkraft seien zusätzlich auch mehr Speicheranlagen erforderlich, um die Energie des Tages für die Nacht und die Energie des Sommers für den Winter „aufheben“ zu können.

Sowohl die Energie AG, als auch der Verbund investieren derzeit große Summen, damit die Versorgungssicherheit in Zukunft auch bei Niedrigwasser gewährleistet ist.