Gegen 20 Uhr erreichte die angekündigte Gewitterfront das Innviertel, zog weiter über den Bezirk Vöcklabruck und breitete sich von dort innerhalb einer Stunde auf das gesamte Bundesland aus. Einzig die Bezirke Rohrbach und Freistadt wurden laut Angaben des Landesfeuerwehrkommandos verschont.

Böen bis zu 102 km/h

150 Feuerwehreinsätze wurden aufgrund der heftigen Sturmböen, die teilweise bis zu 102 km/h erreichten, verzeichnet. „Genau diese Böen waren am Freitagabend das Hauptproblem. Sie sind so plötzlich aufgetreten, daher waren auch die Einsätze allesamt eindeutig“, so eine Sprecherin des Landesfeuerwehrkommandos (LFK). „Es waren hauptsächlich umgeknickte Bäume, die Straßen blockiert oder Gebäude beschädigt haben.“

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Größere Schäden blieben jedoch zum Glück aus. Durch die rechtzeitige Aktivierung der Sturmwarnung an den Seen konnten auch alle Wassersportlerinnen und -sportler laut LFK rechtzeitig das Ufer erreichen.

Gast von Laterne getroffen

In Wels wurde ein Mann in einem Gastgarten von einer Laterne getroffen. Ein Baum war aufgrund des Sturmes umgestürzt, dadurch war eine Laterne heruntergerissen worden. Der Mann wurde leicht verletzt und nach der Erstversorgung vom Roten Kreuz ins Klinikum Wels gebracht.