Gegen 14.45 Uhr wurde beim Landesfeuerwehrkommando ursprünglich ein Wiesenbrand gemeldet. Innerhalb weniger Minuten war aber klar, dass sich die Flammen durch den starken Wind auf ein Waldstück ausgebreitet hatten.
Nach und nach wurden mehr Feuerwehren alarmiert und letztlich die höchste Alarmstufe 3 ausgerufen. 19 Feuerwehren mit 250 Feuerwehrleuten kämpften gegen den Waldbrand an. Das Löschwasser wurde an der Brandstelle im Ortsteil Haarland knapp, die Feuerwehren legten deshalb Leitungen und als Erstmaßnahme halfen zahlreiche Anrainer mit Güllefässern voll Wasser aus. Insgesamt 30 Güllefässern wurde von den Anrainern gebracht.
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Das Wasser wurde aus Pools und auch aus dem örtlichen Badesee gepumpt. Ein Polizeihubschrauber unterstützte die Löscharbeiten aus der Luft. Ein Haus, das sich in unmittelbarer Nähe des Brandes befindet, konnte geschützt werden.
Forstweg als Brandstopper genutzt
„Wir haben die Lage unter Kontrolle, aufgrund dessen weil wir oben einen Forstweg als Riegelstellung hergenommen haben und mit massiven Löschangriffen der 19 Feuerwehren das Feuer dann unterbunden werden konnte“, sagte Feuerwehrkommandant Daniel Schützenhofer am späten Samstagnachmittag im Radio OÖ Interview.
Die Feuerwehren waren Samstagabend noch mit Nachlöscharbeiten beschäftigt, weil Glutnester ausgegraben werden mussten. Was zu dem Brand geführt hat, ist derzeit noch nicht bekannt. Es wurde bei dem Einsatz niemand verletzt.