Insgesamt 118.228 ehrenamtliche Einsatzstunden leisteten Oberösterreichs Feuerwehrfrauen und -männer in den vergangenen zwei Sommermonaten. 1.800 rückten die Feuerwehren zu Bränden aus, davon 42 Mal bei Bauernhöfen. Dazu kamen mehr als 6.700 technische Einsätze, bei denen die Hilfe der Freiwilligen Feuerwehr benötigt wurde, so die Bilanz von Feuerwehr-Landesrätin Michaela Langer-Weninger (ÖVP).
Um auch in Zukunft für Hitzetage gerüstet zu sein, setzt die Feuerwehr in Oberösterreich auf gezielte Aus- und Weiterbildung sowie auf Einsatztrainings. „Die Anforderungen an unsere Feuerwehren entwickeln sich ständig weiter. Extremwetterereignisse, neue technische Herausforderungen und immer komplexere Einsatzlagen verlangen nach einer laufenden Weiterentwicklung“, so Langer-Weninger. Ein wesentlicher Baustein sei dabei das erst kürzlich präsentierte Feuerwehrzentrum in St. Marien.
Große psychische Belastbarkeit
Landesfeuerwehrkommandant Robert Mayer wies darauf hin, dass viele Einsätze „körperliche Höchstleistungen, technisches Spezialwissen und oftmals auch große psychische Belastbarkeit“ bedeuten würden. Ohne die freiwilligen Feuerwehrmitglieder wäre das „hohe Sicherheitsniveau in unserem Land nicht möglich“, so Mayer.