Gesprochen wird etwa mit dem Anbieter Wucher aus Vorarlberg, bestätigte Wolfgang Planer, Obmann des ASKÖ-Flugsportvereins. „Wir haben natürlich mit allen Firmen, die in Österreich Rettungsdienste anbieten, gesprochen – Wucher ist einer davon.“ Doch auch mit zwei bis drei anderen Anbietern werde noch verhandelt.

Nun werde die Angelegenheit rund um den Verbleib des Rettungshubschraubers Martin 3 von Anwälten bearbeitet, bestätigten die Helikopterfirma Wucher als auch der ASKÖ-Flugsportverein. Denn der bisherige Betreiber des Rettungshubschraubers Martin 3 – Heli Austria – will die Kündigung des Pachtvertrags in Scharnstein nicht hinnehmen und hat Einspruch erhoben.

Interesse an anderem Standort in Scharnstein

Unabhängig von der Kündigung am ASKÖ-Flugfeld war bereits zuvor ein neuer Standort für den Rettungshubschrauber Thema. Bereits 2025 wurde nach einem alternativen Standort in Scharnstein gesucht. Im November 2025 war der Neubau eines Heliports bei der Bezirkshauptmannschaft Gmunden bereits aktenkundig. Auch im Februar und März 2026 wurden die Pläne behördlich weiterbearbeitet.

Eine konkrete Projektplanung für den „Heliport Almau“ lag damit bereits vor der im Juli 2026 öffentlich bekanntgewordenen Kündigung vor. Nun müsse man die Verhandlungen der Anwälte abwarten, so Wolfgang Planer. Eine Entscheidung könne erst getroffen werden, sobald klar sei, wann Heli Austria den Standort verlassen wird, so Planer.