Laut der Erhebung des Industrieradars der Wirtschaftskammer plant eine deutliche Mehrheit der Industriebetriebe in Österreich Kostensenkungsmaßnahmen. Die Befragung wurde österreichweit durchgeführt, wobei auch in Oberösterreich ähnliche Stimmungen herrschen, wie Joachim Haindl-Grutsch von der Industriellenvereinigung Oberösterreich bestätigt.

„Es ist durch künstliche Intelligenz ein enormes Einsparpotenzial vorhanden“, so Haindl-Grutsch. Er erwartet, dass insbesondere Aufgaben in der Verwaltung, wie Buchhaltung und Kostenrechnung, zunehmend von Künstlicher Intelligenz übernommen werden.

Konkurrenzdruck aus China wächst

Ein wesentlicher Treiber der Kostensenkung ist der wachsende Druck durch die Konkurrenz aus China. „Wir haben jetzt 20, 30 Jahre mit den Chinesen sehr gutes Geschäft gemacht, dorthin exportiert. Also die können das jetzt auch mindestens so gut wie wir“, betont Haindl-Grutsch. Jedes zweite heimische Industrieunternehmen fühlt sich laut der Erhebung der Wirtschaftskammer mittlerweile von der chinesischen Konkurrenz unter Druck gesetzt.