Autofahrer entdeckten den Brand laut Polizei gegen 19.00 Uhr auf der Richtungsfahrbahn Wien. Alarmiert wurden die Freiwilligen Feuerwehren Ebelsberg, Rohrbach und St. Florian sowie die Berufsfeuerwehr Linz.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand neben dem Feld bereits ein Teil der Lärmschutzwand in Flammen. Die Freiwillige Feuerwehr Ebelsberg schrieb auf Facebook, man habe „umgehend mit der Brandbekämpfung“ begonnen. Während die Freiwillige Feuerwehr Rohrbach den Brand von der Autobahnseite aus bekämpfte, verschafften sich die Einsatzkräfte aus Ebelsberg über eine Tür in der Lärmschutzwand Zugang zur Rückseite der Brandstelle.
Löscharbeiten unter Atemschutz
Die Feuerwehr Ebelsberg setzte laut eigenen Angaben zwei C-Rohre unter Atemschutz ein. Dafür mussten rund 100 Meter Schlauchleitung verlegt werden. „Durch das rasche und koordinierte Vorgehen konnte der Brand erfolgreich unter Kontrolle gebracht werden“, hieß es von der Feuerwehr.
Die Polizei bestätigte am Montag in einer Aussendung, dass „der Wandabschnitt sowie ca. 200 Quadratmeter der dahinter befindlichen landwirtschaftlichen Fläche bereits in Vollbrand“ standen.
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Anschließend wurde der betroffene Bereich nochmals umfangreich bewässert, um mögliche Glutnester zu löschen. Die Feuerwehr Ebelsberg stand mit drei Fahrzeugen und 15 Einsatzkräften rund eineinhalb Stunden im Einsatz.
Erneut Rauchentwicklung
Kurz nach dem Einrücken wurden die Einsatzkräfte erneut alarmiert. Grund war eine neuerliche Rauchentwicklung im Bereich der Einsatzstelle. Diese konnte laut Feuerwehr Rohrbach rasch gelöscht werden, ein weiteres Eingreifen der Feuerwehr Ebelsberg war nicht mehr notwendig.
Während der Löscharbeiten kam es laut Polizei zu erheblicher Staubildung auf der A1. Die Ursache des Brandes ist derzeit noch unklar und wird ermittelt.
Lärmschutzwand wird jetzt überprüft
Die ASFINAG betont, dass bei Lärmschutzwänden kein handelsübliches Holz zum Einsatz komme. Die verwendeten Materialien müssten bestimmte Anforderungen an das Brandverhalten erfüllen. Dafür würden auch eigene Brandversuche durchgeführt. Das gelte auch für die nun in Brand geratene Lärmschutzwand bei St. Florian.
Die Wand sei durch das Feuer zwar verkohlt und habe geglimmt, eine Ausbreitung des Brandes über die Lärmschutzwand habe aber nicht stattgefunden, so die ASFINAG. Der betroffene Abschnitt soll dennoch fachtechnisch überprüft werden, um mögliche Schäden auszuschließen.