Laut Feuerwehr reagierte der Traktorlenker genau richtig: Als er die ersten Flammen bemerkte, steuerte er den Traktor noch so weit wie möglich aus dem trockenen Wald ins Freie. Außerdem begann er bereits, die Flammen mit zwei Feuerlöschern zu bekämpfen. Doch durch das brennende Fahrzeug dürften die Flammen rasch auf den trockenen Waldboden übergegriffen haben. Die hohe Rauchsäule war teilweise auch von Linz aus sichtbar.
Zur Lageerkundung und Koordination des Einsatzes war auch der Polizeihubschrauber im Einsatz. Die Rauchsäule war am Vormittag sogar vom Linzer Stadtgebiet aus zu sehen, wie eine eindrucksvolle Aufnahme vom Linzer Winterhafen zeigt.
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Laut Landesfeuerwehrkommando konnte der Brand nach etwa einer Stunde unter Kontrolle gebracht werden. Die hohe Alarmstufe 3 wurde ausgerufen, weil Löschwasser nur sehr schwer verfügbar war. Landwirte aus der Umgebung unterstützten die Einsatzkräfte mit Güllefässern, um zusätzliches Löschwasser zur Brandstelle zu bringen.
Suche nach Glutnestern
Insgesamt elf Feuerwehren mit 150 Einsatzkräften kämpften gegen das Feuer an. Verletzt wurde bei dem Brand niemand, das landwirtschaftliche Fahrzeug wurde durch das Feuer schwer beschädigt.
Nach dem Ablöschen des Brandes wurde vorsichtshalber noch eine Schneise in den angrenzenden Wald geschlagen. Dadurch sollte verhindert werden, dass noch vorhandene Glutnester erneut das Feuer entfachen und zu einer weiteren Ausbreitung führen.