Weltweit wird dem astronomischen Großereignis entgegengefiebert. Auch für viele Landsleute ist die Sonnenfinsternis am Mittwochabend ein Fixstarter für das abendliche Programm. Der Sternenfotograf und Gründer der Sternwerkstatt, Dietmar Hager, fiebert diesem Ereignis ebenso entgegen.

Blickrichtung Westen, Schutz der Augen Pflicht

Er betont das einzigartige Farbenspiel am Horizont, wenn die Sonne langsam versinkt. Jedoch warnt Hager, dass beim Beobachten mit einem Teleskop unbedingt ein Sonnenschutzfilter verwendet werden muss, um die Augen nicht zu schädigen.

Auch Augenärzte und Augenärztinnen appellieren, niemals ohne geeigneten Schutz direkt in die Sonne zu schauen. Bereits wenige Sekunden ungeschützten Blicks können zu irreversiblen Schäden an der Netzhaut führen. Eine normale Sonnenbrille als Schutz würde nicht ausreichen, sagt Augenärztin Oliva Murauer aus Linz.

Schutzbrillen statt Sonnenbrillen

Für die Beobachtung der Sonnenfinsternis ist eine zertifizierte Sonnenfinsternis-Schutzbrille notwendig. Solch eine Brille reduziert die UV- und Infrarotstrahlung um das Hunderttausendfache im Gegensatz zu einer normalen Sonnenbrille, die lediglich eine Zehntelfach-Reduktion bietet.

Der einzige sichere Weg, um die Sonnenfinsternis in all ihren Details zu erleben und dabei die Gesundheit der Augen zu schützen, ist die Verwendung dieser speziellen Schutzbrillen.

Ein Naturschauspiel der besonderen Art

Einige Stunden nach der partiellen Sonnenfinsternis erwartet die Region ein weiteres Highlight: der Sternschnuppenschauer der Perseiden erreicht seinen Höhepunkt.

Schicken Sie uns ihre Bilder!

Sie beobachten am Mittwoch die Sonnenfinsternis und machen vielleicht sogar ein Foto davon? Schicken Sie uns ihr Bild. Die besten Fotos veröffentlichen wir am Tag danach in einer Bildergalerie.