Gegen 5.00 Uhr waren die Berufsfeuerwehr Linz und die Freiwillige Feuerwehr Ebelsberg zu dem Einsatz alarmiert worden. In dem Schlachtbetrieb war Ammoniak aus einer Kühlanlage ausgetreten. Die Feuerwehr machte sich zunächst auf die Suche nach der undichten Stelle.

Leck gefunden und abgedeckt

Diese konnte im Laufe des Vormittags gefunden und abgedeckt werden. Nach Angaben der Berufsfeuerwehr war nur eine geringe Menge Ammoniak ausgetreten. Die gemessene Konzentration lag lediglich leicht über dem Grenzwert.

Nachdem die undichte Stelle lokalisiert worden war, wurde der betroffene Bereich entsprechend belüftet. Die Maßnahmen standen am Vormittag kurz vor dem Abschluss. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durften den betroffenen Bereich während des Einsatzes vorerst nicht betreten.

Ammoniak wird in größeren Schlacht- und Fleischbetrieben vor allem als Kältemittel eingesetzt. Die Anlagen sorgen dafür, dass große Mengen an Fleisch gekühlt oder tiefgefroren werden können.

Wie man Ammoniak erkennt

Das farblose Gas ist an seinem stechenden Geruch leicht zu erkennen. Schon bei vergleichsweise geringen Konzentrationen kann es in Nase und Augen brennen und die Schleimhäute reizen. Wird deutlich mehr Ammoniak eingeatmet, kann das Gas die Atemwege schwer schädigen und im Extremfall lebensgefährlich sein.