Wie eine Sprecherin der Polizei dem ORF Oberösterreich bestätigte, spielte sich die Tat im Bereich zwischen Goethekreuzung und Volksgarten ab. Der Täter flüchtete nach der Attacke. Das Opfer wurde verletzt von der Rettung erstversorgt und anschließend in das Kepler Universitätsklinikum gebracht. Laut Polizei befindet sich der Mann außer Lebensgefahr.
Schnittwunden am Rücken
Bei den Verletzungen handelte es sich laut Polizei um Schnittwunden am Rücken. Der Mann konnte vor Ort allerdings nur eingeschränkt befragt werden, weil er laut Polizei nicht ausreichend Deutsch spricht. Die Ermittlerinnen und Ermittler nahmen seine Daten auf, der Mann konnte jedoch keine Wohnadresse angeben. Laut Polizei hat er keinen festen Wohnsitz.
Die Behandlung des Verletzten hatte zunächst Vorrang, sagte eine Polizeisprecherin zum ORF Oberösterreich. Nach der medizinischen Versorgung im Spital war der Mann für die Polizei allerdings nicht mehr erreichbar. Er tauchte unter.
Ermittlungen laufen weiter
Deshalb sind derzeit viele Details zum Ablauf der Tat weiter unklar. Auch zum Motiv und zur Identität des Täters oder der Täterin konnte die Polizei vorerst keine näheren Angaben machen.
Die Ermittlungen laufen weiter. Der geflüchtete Täter konnte bisher nicht ausgeforscht werden.
Der Linzer Bürgermeister Dietmar Prammer (SPÖ) will den Fall jetzt lückenlos aufklären. Sicherheitstadtrat Michael Raml (FPÖ) drängt einmal mehr auf eine Videoüberwachung. "Kameras verhindern nicht jede Gewalttat, sie können aber abschreckend wirken und vor allem bei der Ausforschung flüchtiger Täter einen entscheidenden Beitrag leisten. Der aktuelle Fall zeigt einmal mehr sehr deutlich, warum wir an bekannten Brennpunkten dieses zusätzliche Instrument brauchen“, betont Raml.