Kurz nach 14 Uhr wurden fünf Feuerwehren aus der Umgebung von Garsten alarmiert. Bereits bei der Anfahrt zum Einsatzort waren eine starke Rauchentwicklung und große Flammen sichtbar. Bei einer ersten Lageerkundung zeigte sich: Das Feuer hatte sich bereits auf das gesamte landwirtschaftliche Feld ausgebreitet. Sofort löste die Einsatzleitung Alarmstufe 2 aus, weitere Feuerwehren wurden zur Unterstützung nachalarmiert.

Wasser aus Schwimmkanal entnommen

Um den Löschangriff gezielt zu koordinieren, wurde das Feld in drei Abschnitte gegliedert. Für die Wasserversorgung errichteten die Einsatzkräfte zwei längere Zubringerleitungen, zusätzlich wurde Wasser aus einem nahegelegenen Schwimmkanal genutzt.

Durch das rasche Eingreifen konnte verhindert werden, dass die Flammen auf nahegelegene Wohnhäuser und ein angrenzendes Waldstück übergriffen. Auch ein Landwirt unterstützte die Feuerwehr, indem er mit einem Grubber, einem landwirtschaftlichen Gerät, um das abgebrannte Stoppelfeld Schneisen zog. Dadurch wurde der Brand eingedämmt.

Brandursache wird ermittelt

Nachdem die Löscharbeiten abgeschlossen waren, kontrollierten die Einsatzkräfte die betroffenen Flächen auf mögliche Glutnester. Die Polizei nahm Ermittlungen zur Brandursache auf. Nach etwa vier Stunden konnten die Feuerwehren wieder einrücken.