Bewegung, schnellere Fortbewegung in den Städten, keine Parkplatzsuche und dazu noch absolut umweltfreundlich: Die Argumente fürs Radfahren sind zahlreich. Wer in Österreich häufig aufsteigt, hat das Verkehrsministerium untersucht. Die Ergebnisse zeigen: Die Freude am Radeln variiert stark nach Bundesland.

Oberösterreich ist ganz hinten

Was heraussticht: Wenn es um die Nutzung des Fahrrads mehrmals pro Woche geht, ist Oberösterreich bundesweit das Schlusslicht mit 26 Prozent. Zum Vergleich: 39 Prozent der Salzburgerinnen und Salzburger steigen regelmäßig in den Sattel.

Neun Prozent radeln täglich

Österreichweit radeln neun Prozent der Bevölkerung ab 16 Jahren täglich oder fast täglich, 28 Prozent zumindest mehrmals pro Woche. Insgesamt fahren 68 Prozent zumindest gelegentlich mit dem Fahrrad. In knapp 8 von 10 Haushalten steht mindestens ein verkehrstüchtiges Fahrrad zur Verfügung.

Im Westen ist die Freude am Radeln groß

Vorarlberg liegt mit einem Anteil von 20 Prozent täglich oder fast täglich Radfahrenden an der Spitze, gefolgt von Salzburg mit 16 Prozent. Auch die Freude am Radfahren ist in den beiden westlichen Bundesländern besonders groß. Jeweils 61 Prozent der Radfahrenden in Vorarlberg und Salzburg geben an, sehr gerne Fahrrad zu fahren. Österreichweit liegt dieser Anteil bei 52 Prozent, in Wien bei 46 Prozent.