Steile Anstiege und Hitze erhöhen die Belastung, besonders für Personen mit bestehenden Herzerkrankungen oder einer Überschätzung der eigenen Fitness. Wichtig ist, Warnsignale wie Druck im Brustbereich oder Atemnot wahrzunehmen und ernst zu nehmen. „Wandern ist eine ausgezeichnete Möglichkeit, etwas für die eigene Gesundheit zu tun vorausgesetzt, man kennt seine Grenzen“, sagt Thomas Mark, Leiter der Inneren Medizin am Pyhrn‑Eisenwurzen Klinikum Kirchdorf.
Vorbereitung ist entscheidend
Eine gute Vorbereitung hilft, Herznotfälle zu vermeiden. Entscheidend sind eine passende Routenwahl und eine realistische Einschätzung der eigenen Leistungsfähigkeit.
Personen mit Risikofaktoren wie Bluthochdruck sollten ärztlichen Rat einholen. Flüssigkeitszufuhr und Pausen sind besonders wichtig, um den Körper nicht zu überfordern.
Schnelles Reagieren bei Beschwerden
Bei Beschwerden sollte die körperliche Aktivität sofort eingestellt und ein Notruf abgesetzt werden. Erste-Hilfe-Maßnahmen sind bei Bewusstlosigkeit einzuleiten. „Sie sollten ihre Tour sorgfältig planen, auf die Signale ihres Körpers achten und im Zweifel rechtzeitig umdrehen. So bleibt Wandern eine sichere und gesunde Möglichkeit, Bewegung und Natur zu verbinden", sagt Thomas Mark.