Die Einsatzkräfte sind Teil des EU-Zivilschutzmechanismus. Über dieses System können besonders ausgebildete Einheiten aus den Mitgliedsstaaten rasch angefordert werden. Sardinien gilt laut aktueller Waldbrandkarte der EU derzeit als Hochrisikogebiet. Auf der sechsstufigen Skala wird die Lage dort mit „very extreme“ eingestuft.

Insgesamt reisen 54 freiwillige Waldbrandspezialisten aus Niederösterreich und Salzburg nach Sant’Andrea Frius. "Diese Vorpositionierung dient dazu, die örtlichen Kräfte zu unterstützen und zu entlasten“, sagte Salzburgs Landesfeuerwehrkommandant Günter Trinker.

54 Waldbrandspezialisten reisen ins Hochrisikogebiet

Auch Niederösterreichs Landesfeuerwehrkommandant Dietmar Fahrafellner verwies auf die Bedeutung solcher Einsätze. Ähnliche Kooperationen habe es in den vergangenen Jahren bereits mehrmals gegeben. Sie seien nicht nur ein gutes Training, sondern brächten auch wichtige Erfahrungen im Austausch mit anderen Ländern. Davon profitiere letztlich auch die Arbeit in Österreich.

Die österreichischen Einsatzkräfte reisen mit geländegängigen Fahrzeugen und spezieller Ausrüstung für die Waldbrandbekämpfung nach Sardinien. Geplant ist der Einsatz von Mitte bis Ende August.