Die Abrechnungen ergaben Nachzahlungen von mehr als 1.000 Euro und das, obwohl die Betriebskosten ohnehin schon erhöht wurden. Die Mieterinnen und Mieter verlangen von der GSWB Aufklärung. Man habe die Abrechnungen der vergangenen drei Jahre geprüft, sagte GSWB-Sprecherin Gudrun Glück.

GSWB: Nachzahlung wegen vielfacher Preissteigerungen

Bei den Nachzahlungen handle es sich um die üblichen Anpassungen, die sich aus den allgemein gestiegenen Preisen ergeben würden. Man verrechne die von der Gemeinde vorgegebenen Müllgebühren und für die Hausbetreuung sei eine externe Firma beauftragt worden, auch deren Preise seien gestiegen.

Ursache für extrem hohen Wasserverbrauch noch unklar

Auffallend sei allerdings der extrem hohe Wasserverbrauch in der Wohnsiedlung. Ein Rohrbruch sei laut GSWB aber ausgeschlossen worden. Die Mehrkosten könnten durch einen tropfenden Wasserhahn oder eine tropfende Toilettenspülung verursacht worden sein, sagte Glück.

„Ein undichter Spülkasten kann für einen Mehrverbrauch von einem Liter pro Minute verantwortlich sein. Das sind pro Tag 1.440 Liter, da kommen wir auf Mehrkosten von über 2.500 Euro.“ Auf diese mögliche Ursache habe die Wohnbaugesellschaft die Mieter aufmerksam gemacht. Zudem könnten die Bewohnerinnen und Bewohner jederzeit eine Ratenzahlung vereinbaren, so Glück.