Niederwasserphasen seien zwar bekannt, aber nicht zu dieser Jahreszeit und schon gar nicht mit dieser Dauer, sagte Berer. Der Pegelstand der Salzach sei zwar volatil und reagiere rasch auf Starkregen. Bereits seit dem Winter fehle es heuer jedoch an ausreichend Schmelzwasser und Regen aus dem Gebirge.
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Halbe Wassermenge fehlt derzeit
Zu dieser Jahreszeit üblich wäre eine Mittelwasserführung mit rund 170 bis 180 Kubikmeter Wasser pro Sekunde. „Zurzeit haben wir gut 50 Prozent weniger Wasserführung“, so Berer. Der Betreiber der Salzach-Schifffahrt sagte, er erhalte minutengenaue Daten der Durchflussmengen, wie sie die Salzach-Kraftwerke registrieren, um über mögliche Fahrten rasch tagesaktuell entscheiden zu können.
Berer sucht nach Alternativen
Ein Teil der Passagiere werde aktuell auf das Amphibienfahrzeug umgebucht, das nur im Rückstaubereich des Kraftwerks Salzburg-Lehen verkehre. Hier sei die Wassertiefe ausreichend. Die „Amadeus“-Tour nach Hellbrunn führe sein Unternehmen zurzeit mit einem historischen Doppeldeckerbus durch. Er sei aber bereits auf der Suche nach technischen Möglichkeiten, um den Tiefgang der „Amadeus“ zu reduzieren und wieder Schiffsausflüge anzubieten, sagte Berer.