Während der Umsatz um zwei Prozent auf rund 1,17 Mrd. Euro gestiegen ist, sei das Betriebsergebnis (EBIT) im ersten Halbjahr im Vergleich zur Vorjahresperiode um sieben Prozent auf rund 90 Mio. Euro zurückgegeganen.
Neben dem Nahost-Konflikt belasten aktuell die US-Zölle die Geschäftsentwicklung. Auch der Iran-Krieg habe zu „einer Eintrübung des Marktumfelds“ in Nordamerika, im Mittleren Osten und Asien-Pazifik geführt. Das habe die Entwicklung der Nachfrage stärker als erwartet belastet, hieß es von Palfinger. In Europa, im Nahen Osten und in Afrika sei die Nachfrage dagegen „robust“ gewesen.
Effizienzprogramm soll 25 Mio. Euro einsparen
Aufgrund veränderter Marktbedingungen habe der Kranhersteller mit der Firmenzentrale in Bergheim (Flachgau) jetzt ein gruppenweites Effizienzprogramm gestartet. Unter anderem wolle man Strukturen vereinfachen, das globale Produktions- und Beschaffungsnetzwerk optimieren und durch Automatisation zusätzliche Produktivitätssteigerungen erreichen. Palfinger will so rund 25 Mio. Euro Strukturkosten einsparen und die Kostenbasis für 2027 stabil halten.
Trotz des „herausfordernden Marktumfelds“ will Palfinger im Geschäftsjahr 2026 einen Umsatz und ein operatives Ergebnis „über dem Vorjahresniveau“ erreichen und betont die starke Marktposition des Unternehmens.