Der 42-jährige Pinzgauer war mit seinem Kleinbus von Piesendorf kommend in Richtung Kaprun unterwegs. Dabei geriet er aus noch unbekannter Ursache auf die Gegenfahrbahn und kollidierte frontal mit einem entgegenkommenden Kleinbus, der mit sieben Personen besetzt war. Beide Lenker wurden in den Fahrzeugen eingeklemmt.
Feuerwehrleute konnten sie mit technischen Geräten aus den Unfallwracks befreien und der Rettung übergeben. Der Pinzgauer aber erlag laut Rotem Kreuz noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Der arabische Lenker des anderen Kleinbusses wurde schwer verletzt und ins Klinikum Schwarzach (Pongau) geflogen. In seinem Fahrzeug waren zwei weitere Erwachsene und vier Kinder. Eine Person davon wurde schwer verletzt und ins Uniklinikum Salzburg geflogen. Fünf weitere leicht verletzte Insassen wurden von den Rotkreuz-Kräften ins Tauernklinikum Zell am See gebracht.
Rotes Kreuz mit 40 Einsatzkräften bei Unfall
Das Rote Kreuz löste einen Großalarm aus und verstärkte die Dienstmannschaft auf knapp 40 Einsatzkräfte: „Unterstützt wurden wir zudem von einem praktischen Arzt, zwei First Respondern und acht Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Kriseninterventionsteams. Insgesamt mussten acht betroffene Personen versorgt werden. Leider ist aufgrund der schweren Verletzungen und trotz sofort eingeleiteter Wiederbelebungsmaßnahmen eine Person noch an der Unfallstelle verstorben", sagte Einsatzleiter Thomas Huber.
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Unfallursache noch unklar
Auch die Feuerwehren Piesendorf und Zell am See waren mit 25 Kräften am Unfallort. Die Unfallursache ist noch unklar. Die Mittersiller Straße (B168) war während des Rettungseinsatzes und der Aufräumarbeiten gesperrt.