Andalusien in Südspanien ist Preys aktuelles Einsatzgebiet, seine Mission, die Feuerwehrleute am Boden durch Transporte und Wasserabwürfe aus der Luft zu unterstützen. Zuletzt vier Tage ohne längere Pause.

„Die haben Hacken und Schaufeln dabei, graben den Boden damit wirklich um. Sie benutzen am Brand selten direkt Wasser, weil sie zu wenig tragen könnten, als dass es etwas bringen würde“, schildert Prey. Per Funk koordinieren sich die Piloten mit den Löschkräften.

Baumkronen erschweren Löscharbeiten aus der Luft

Brennende Wiesen ließen sich mit jeweils 1,3 Tonnen Wasserabwürfen großflächig gut löschen, bei brennenden Bäumen würden Baumkronen aber oft verhindern, dass Wasser auf den Erdboden gelange, berichtet der 28-Jährige, der seit einem Jahr Waldbrände aus der Luft bekämpft. Solche Dimensionen wie aktuell in Spanien habe er allerdings noch nie erlebt.

Auch bei Evakuierungen ganzer Gemeinden könne die Luftunterstützung den Einsatzkräften am Boden entscheidende Minuten verschaffen: Die Piloten versuchen aus der Luft zu erkennen, wo sich Menschen befinden, und wie etwa Zufahrtsstraßen zu Siedlungen mit Löschwasser benetzt werden können, um die Entzündung etwas zu verzögern.

Fotostrecke mit 5 Bildern

Heuer bereits sechsfache Fläche durch Feuer vernichtet

Nach offiziellen Angaben sind heuer in Spanien bislang 63.000 Menschen vor den Flammen in Sicherheit gebracht worden. Durch Brände ist im Vergleich zum Vorjahr heuer zudem bereits die sechsfache Fläche vernichtet worden.