Konkret gab es im ersten Quartal in Salzburg 28 weniger verletzte Unfallbeteiligte als im Vorjahr. Insgesamt wurden von Jänner bis März aber immer noch fast 550 Verletzte registriert. Das zeigen aktuelle Auswertungen der Statistik Austria. Salzburg ist neben Wien das einzige Bundesland mit einem Rückgang.
Unachtsamkeit und Ablenkung als häufigste Ursachen
Einen Ausreißer gibt es allerdings bei der Zahl der Verkehrstoten: Statt drei im Vorjahr sind heuer im Frühjahr sieben Menschen im Straßenverkehr ums Leben gekommen. Die zwei häufigsten Unfallursachen bleiben Unachtsamkeit beziehungsweise Ablenkung, dicht gefolgt von nicht angepasster Geschwindigkeit. Sie sind für mehr als die Hälfte der Unfälle verantwortlich.
Laut Statistik Austria bleibt auch das Anschnallverhalten ein großes Problem – vor allem mit Blick auf die Schwere der Unfälle: Fast jeder fünfte Unfalltote auf Österreichs Straßen war nicht angegurtet. Männer verzichten dabei häufiger auf den Sicherheitsgurt als Frauen. Generell sind Männer öfter an Verkehrsunfällen beteiligt und erleiden auch häufiger schwere Verletzungen.
Höchste Zahl an Verletzten in Oberösterreich
Im Bundesländervergleich verletzten sich im ersten Quartal 2026 die meisten Menschen in Oberösterreich (1.573), gefolgt von Niederösterreich (1.540). Mit Steigerungsraten von 11 und 10 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum verzeichneten diese beiden Bundesländer die stärksten Zuwächse – prozentuell ähnlich stark war der Anstieg nur im Burgenland mit ebenfalls 11 Prozent. Bei der Zahl der Verkehrstoten lag hingegen Niederösterreich mit 24 Getöteten an erster Stelle und registrierte damit den höchsten Wert seit 2015. Darauf folgten die Steiermark mit 15 und Oberösterreich mit 14 Verkehrstoten. Insgesamt kamen im ersten Quartal 2026 österreichweit 67 Personen bei Straßenverkehrsunfällen ums Leben.