Die Trinkwasserversorgung im Bundesland ist gesichert. Darauf weist der zuständige Landesrat Maximilian Aigner (ÖVP) hin. Verpflichtende Maßnahmen zur Wassereinsparung hält er derzeit nicht für notwendig. Bei Bedarf werde die Situation jedoch von Ort zu Ort einzeln beurteilt. „Wir haben natürlich regionale Bereiche, wo es sehr, sehr knapp ist. Aber da sind unsere Wasserversorger sehr gut untereinander vernetzt und aufgestellt.“

Das Land und die zuständige Wasserabteilung müssten in dieser Thematik jederzeit als Ansprechpartner zur Verfügung stehen sowie Auskunft und Unterstützung bieten können, so Aigner weiter. „Im Moment sind wir gut aufgestellt, und das bleibt hoffentlich auch in Zukunft so.“ Auch die Salzburg AG beruhigt: Um die Trinkwasserversorgung müsse man sich derzeit keine Sorgen machen.

Trockenheit zeigt Folgen im Flachgau und Bayern

Welche Auswirkungen die Hitze und die damit verbundene Trockenheit haben können, zeigt sich in Salzburg vor allem im Flachgau. Rund um Seekirchen hat das Grundwasser einen historischen Tiefstand erreicht. Am Nussensee im benachbarten Oberösterreich wurden durch die Trockenheit sogar Kriegsrelikte freigelegt.

In München galt die Allgemeinverfügung zum Wassersparen bis 1. August. Wie mehrere deutsche Medien berichteten, wurde sie nicht verlängert, da der Wasserverbrauch gesunken sei. Die Stadt hatte Mitte Juli aufgrund der anhaltenden Trockenheit und des hohen Wasserverbrauchs ein Bewässerungsverbot erlassen. Dieses untersagte unter anderem das Gießen von Gärten und Rasenflächen sowie das Befüllen privater Pools.

Zwar dürfte es angesichts der neuerlichen Hitzewelle weitere Verbrauchsspitzen geben, diese sollten jedoch durch die bevorstehenden Sommerferien und den damit verbundenen Rückgang des Wasserverbrauchs abgefedert werden, hieß es in der Wochenzeitung Die Zeit.