Der Fischer entdeckte das SUP gegen 22:30 Uhr. Weil nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich der Besitzer in einer Notlage befand, starteten Wasserrettung, Feuerwehr, Rotes Kreuz und Polizei eine umfangreiche Suchaktion.

Boote durchkämmten den See, Einsatzkräfte kontrollierten die Uferbereiche und Badeplätze. Auch Einsatztaucher standen bereit. Aus der Luft unterstützten ein Polizeihubschrauber sowie die Drohnengruppe des Roten Kreuzes die Suche. Gegen Mitternacht wurde der Einsatz ohne Ergebnis beendet. Laut Polizei war keine Person als vermisst gemeldet. Insgesamt standen rund 100 Kräfte im Einsatz.

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Appell an Wassersportler

Nach dem Vorfall richtete die Wasserrettung Salzburg einen dringenden Appell an alle Wassersportlerinnen und Wassersportler: Stand-up-Paddleboards, Kajaks, Boote und auch Schwimmbojen sollten mit Namen und einer aktuellen Telefonnummer beschriftet werden. So könnten Einsatzkräfte im Fall eines herrenlosen Sportgeräts rasch klären, ob der Besitzer in Sicherheit ist. Das könne aufwendige Fehlalarme vermeiden und Rettungskräfte für tatsächliche Notfälle freihalten.