Wer in diesen Tagen und Wochen beim Prebersee unterwegs ist, sieht an manchen Uferabschnitten abseits der Badebereiche eine immer größere Algendecke in rötlich-braun-grünen Farben. Diese Art dürfte vor Jahren ins Bergland eingeschleppt worden sein.
Kein Absterben mehr im Winter
Die plötzliche Vermehrung tritt dann auf, wenn Sommerhitze oder Überdüngung das biologische Gleichgewicht kippen lassen.
Weil der Bergsee im Winter nicht mehr ganz zufriert, würden die Algen nicht mehr ganz absterben, sagt der Tamsweger Bürgermeister Wolfgang Pfeifenberger (ÖVP): „Es ist optisch wahrnehmbar, aber nicht gefährlich – weder für Menschen, Tiere oder Pflanzen im See.“
Große Säuberung für Herbst geplant
Trotzdem wolle die Gemeinde nun handeln: „Es ist eine invasive Pflanze, die sich stark ausbreitet. Der See hat mittlerweile 23 bis 24 Grad. Wenn wir nicht eingreifen, dann wächst er irgendwann zu.“
Im Herbst sollen Taucher und Freiwillige die Algen ausreißen, wenn der See wieder kühler bzw. kalt wird.
Gefahren durch eingeschleppte Pflanzen
In Salzburgs Bergregionen machen Pflanzen, die dort nicht heimisch sind, der Vegetation und manchen Passanten zu schaffen, die mit ihnen in Berührung kommen.