Die Einsatzkräfte mussten in der Nacht zahlreiche überflutete Keller auspumpen und umgestürzte Bäume von den Straßen entfernen. Auch mehrere Unterführungen standen unter Wasser, darunter etwa das Nelböck-Viadukt nahe des Salzburger Hauptbahnhofes.

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Feuerwehren im Dauereinsatz

Besonders betroffen waren die Stadtteile Parsch und die Elisabethvorstadt. Am Hauptbahnhof musste außerdem ein Baugerüst gesichert werden, das umzustürzen drohte. Die Berufsfeuerwehr war gemeinsam mit den Freiwilligen Feuerwehren Liefering, Gnigl und dem Löschzug Bruderhof im Dauereinsatz und arbeitet stellenweise noch immer die Folgen des Unwetters ab.

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Obusse durch Wassereintritt beschädigt

Am stärksten traf es aber wohl die Salzburg Linien: Von den rund 60 Obussen, die unterwegs waren, wurde etwa die Hälfte durch Wassereintritt beschädigt. Bei zahlreichen Fahrzeugen fiel die Elektrik aus und sie mussten abgeschleppt werden. Damit der Verkehr trotzdem weiterlaufen kann, sind am Montag dem Vernehmen nach ältere Ersatz-Obusse im Einsatz.

Auch Wasserrettung im Einsatz

Das Unwetter sorgte am Abend auch auf den Salzburger Seen für Einsätze der Wasserrettung. Am Wallersee wurde ein Bootsfahrer nach dem plötzlichen Windumschwung vermisst. Die Wasserrettung und die Feuerwehr Henndorf fanden den Mann aber kurze Zeit später unverletzt. Am Mondsee geriet ein Segelboot wegen des Sturms in Not. Die Wasserrettung musste das manövrierunfähige Boot abschleppen. Niemand wurde verletzt.